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11.09.2019 13:25
Fünf Bayerische Teams starten in 2. Volleyball Bundesliga Süd der Frauen

Fünf Volleyball-Teams aus dem Freistaat starten am Wochenende in die Saison in der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Frauen. Hier eine Vorschau auf die ersten Partien:

AllgäuStrom Volleys Sonthofen (Foto: Berchthold)

SV Lohhof (Foto: Weilnhammer)

TV Planegg-Krailling (Foto: Bamberger)

Rote Raben Vilsbiburg II (Foto: Wimmer)

TV Dingolfing (Foto: Kerscher)

SV Lohhof vs. VC NeuwiedNach dem dritten Platz in der vergangenen Spielzeit schließt Trainer Dirk Groß nicht an die letztjährige Platzierung an, sondern gibt den Nichtabstieg als Ziel für den VC Neuwied 77 aus. Dieser Umstand ist vermutlich den fünf Transfers und dem neuen Trainerteam geschuldet. Insgesamt bleibt die Mannschaft vom Rhein eine Wundertüte, da das „Team noch nicht komplett ist und in der Entwicklungsphase steckt“, wie Groß betont. Die Mannschaft vom SV Lohhof platzierte sich in der vergangenen Saison im Mittelfeld. In diesem Jahr soll die obere Tabellenhälfte angegriffen werden. Dafür wurden Nikola Ziegmann und Lilian Engemann vom TSV Sonthofen, Nora Losert vom TSV Eibelstadt sowie Elisabeth Kettenbach verpflichtet. Die Münchnerinnen gehen motiviert in die neue Spielzeit und brennen für den Volleyballsport wie ihr Hashtag #girlsonfire unterstreicht.

proWIN Volleys TV Holz – AllgäuStrom Volleys Sonthofen
Platz vier für den Aufsteiger proWIN Volleys TV Holz war neben dem Rückzug des VC Offenburg im vergangenen Spieljahr die große Überraschung. Durch diese Platzierung und die Transfers von Anna Schupritt (VC Offenburg), Kaylie Jorgenson (Northern Arizona University) und Mackenzie Rombach (Jacksonville State University) vermuten die Ligakonkurrenten nun bereits den Aufstieg in Liga eins in diesem Jahr. Die Verpflichtungen bedeuten aber keineswegs, dass die 1. Bundesliga vonseiten des TV Holz als Ziel ausgegeben wird. Die Etablierung bestehender Strukturen bei Mannschaft, Trainer und Helfern hat Vorrang. Sonthofens Teammanager Achim Flick lässt sein Team an keinem Ziel messen: „Wir setzen uns kein offizielles Saisonziel.“ Ausschließlich die Integration der beiden neuen jungen Spielerinnen und eine begeisternde Serie für das Publikum wünscht er sich. Die Zuschauer haben sich genau das nach Meinung der Teamverantwortlichen fast aller Vereine der Liga verdient, denn die Allgäuhalle ist die beliebteste der ganzen Liga. Das zweite außergewöhnliche Merkmal der Sonthofenerinnen ist ihre Trainerin Veronika Majova. Sie ist die einzige Cheftrainerin der gesamten Liga. Geht es nach den Wünschen der Allgäuerinnen soll sich das Verletzungspech aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholen.

TV 05 Waldgirmes – Rote Raben Vilsbiburg II
Die junge Mannschaft aus Vilsbiburg hat in der vergangenen Saison alle überrascht - vor allem sich selbst. Durch den Weggang einiger langjähriger Spielerinnen und dem Trainerwechsel, wagt Vizepräsident Erwin Wiesmeier nicht von der Wiederholung des zweiten Platzes zu sprechen. Er hofft für die Spielerinnen des Rabenhorsts auf den Klassenerhalt. Der letztjährige Aufsteiger Waldgirmes ist in der 2. Bundesliga angekommen. Die Erfolge gegen erfahrenere Zweitliga-Mannschaften sprechen für sich. Der personelle Umbruch lässt aber nicht mehr als den Klassenerhalt als Ziel zu. Somit steht auf der Liste der Prioritäten die Ausbildung von jungen Talenten bei beiden Klubs ganz oben. Weiterhin betonen beide Mannschaften „Teamgeist“ (Paula Hötschel, Spielerin Vilsbiburg) und „Zusammenhalt“ (Steffen Schulz, Teammanager Waldgirmes) und kommunizieren diesen online z. B. unter dem Hashtag #leidenschaftdieverbindet (Waldgirmes). Zwar nicht online, aber physisch werden Marianne und Manfred Pusch, die treusten Anhänger der Vilsbiburger Zweiten, auch in dieser Saison alle wichtigen Partien begleiten.

VV Grimma – TV Dingolfing
Der Meister der 3. Liga Ost reist zum Zweitliga-Urgestein in die „Muldentalhölle“, wie Grimmas Trainer Ronny Lederer die eigene Heimstätte nennt. Vor ihrem leidenschaftlichen Publikum wollen sich die Damen aus Sachsen die ersten drei Punkte der Saison verdienen. Mit ihrer „Mischung aus Routiniers und Rookies“ (Lederer) und ihrem neuen Trainer soll der Blick in diesem Jahr von Platz acht in der Vorsaison vorsichtig nach oben gerichtet werden. Die Aufsteigerinnen aus Niederbayern möchten vor allem „verletzungsfrei durch die Saison kommen und den Klassenerhalt sichern“, wie Trainer Andreas Urmann erklärt. Beim Blick auf die Favoriten für die Meisterschaft zählt Dingolfings Trainer drei Teams auf: TV Holz, VC Neuwied und möglicherweise die Überraschungsmannschaft SV Lohhof, die sich personell verstärkt hat und sich durch ihre Routine auszeichnet.

TV Planegg-Krailling
Die Spielerinnen vom TV Planegg-Krailling stellen sich für ihr erstes Saisonspiel am 28. September beim VC Neuwied auf ein ganz schweres Spiel ein. Trainer Sven Lehmann sieht den „starken Kader um den erfahrenen neuen Trainer“ Dirk Groß am Ende der Saison an der Spitze der 2. Bundesliga. Trotzdem hoffen die Bayerinnen darauf, ihre „Anfangsnervosität abzulegen“, da sie „kein Liganeuling mehr sind“ und „wissen, was in der 2. Bundesliga so los ist“, sagt Libera Nadine Rass. Trainer Lehmann versucht mithilfe von Motivationsvideos vor dem Spiel alle Spielerinnen ein letztes Mal einzuschwören, um auch gegen den Aufstiegsaspiranten möglicherweise Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Auf dem Feld soll dieser Plan mit „unkonventioneller Spielweise“ und „starkem Abwehrspiel“ verfolgt werden, sagt Diagonalangreiferin Chantal Martin. Zum Stolperstein könnte jedoch die geringe Durchschnittsgröße im Angriffsspiel werden. Kreative Ideen sollen dabei helfen, den gegnerische Block Punkt um Punkt zu überwinden.

Kategorie: BVV-News

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