Drei Medaillen für BVV-Talente bei DM Beach U16
Ein rundum erfolgreiches Wochenende konnten die Talente des Bayerischen Volleyball-Verbandes bei der Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaft der Jugend am Wochenende für sich verbuchen.
Bei den Jungen sicherten sich die an zwei gesetzten Ben Bockfeld/Hendrik Faber (TSV Herrsching/VSC Donauwörth) den Titel. Sie gewannen nach einem perfekten Turnier im Finale gegen das Überraschungsteam Dominik Mürle/Benjamin Sievers (SV Lohhof), das sich von Setzlistenplatz 19 ins Finale vorstieß. Im Endspiel entwickelte sich eine enge Partie bei der Bockfeld/Faber in beiden Sätzen jeweils knapp mit 15:12 die Nase vorn behielten.
Auch in der Konkurrenz der Mädchen schaffte es ein bayerisches Team ins Finale. Luisa Heiduk/Mona Walter (Lechrain Volleys) mussten sich in diesem lediglich Nele Baur/Zoe Neboh (TSV Rottenburg) knapp mit 1:2 (8:15, 15:13, 9:15) geschlagen geben. Die weiteren bayerischen Vertreter landeten auf Platz fünf (Francesca Giorgi/Sandra Otte, TV Altdorf/TV Lenggries; Carlotta Saveur/Lisa Schmid, FC Kleinaitingen) und sieben (Magdalena Hofmann, TV Altdorf).
Hier findet ihr den Bericht von Jürgen Faber, VSC Donauwörth:
Bockfeld/Faber werden Deutscher Beachmeister U16
Bei den deutschen Beachvolleyballmeisterschaften U 16 spielen die Nachwuchstalente Hendrik Faber vom VSC Donauwörth/ASV Dachau und Ben Bockfeld vom TSV Herrsching ein perfektes Turnier und belohnen sich mit dem deutschen Meistertitel.
Mit dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft vor zwei Wochen qualifizierte sich das Team wie bereits im vergangenen Jahr für die Deutschen Meisterschaften U16 in Rüppurr bei Karlsruhe. Die besten 32 Teams kämpften hier wieder um den Titel. Die veränderte Ausgangslage in diesem Jahr fasste Coach Jürgen Faber zusammen: „Letztes Jahr wollten wir in ein so großes Turnier einfach reinschnuppern, aber heuer sind wir auf Platz 2 gesetzt - da ändern sich automatisch die Zielvorstellungen“.
Und das junge Team zeigte im kompletten Turnierverlauf von Donnerstag bis Sonntag, dass sie diesem neuen Anspruchsdenken auch gerecht werden wollten. Mit konzentrierten Leistungen durchliefen Ben und Hendrik die ersten beiden Tage ohne Satzverlust und trafen bereits im Halbfinale auf das topgesetzte Team Hansen/Wüst vom Bundesstützpunkt aus Berlin. Hendrik und Ben wussten um dessen Bedeutung: „Da Hansen/Wüst in der Gruppe einmal patzte, kommt es bereits jetzt zum Showdown, aber wir werden alles reinwerfen was wir haben.“ Vor den Augen der Bundestrainer und einer vollen Tribüne zogen die bayerischen Jungs dann auch konsequent ihren Matchplan durch und gewannen das hochklassige Spiel mit 2:1. Im rein bayerischen Finale konnte sich dann das Team Faber/Bockfeld mit 2:0 gegen den bayerischen Vizemeister Mürle/Sievers durchsetzen und machten den Titelgewinn der deutschen Meisterschaft perfekt.