Herzschlagfinale rückt näher in Volleyball Landesliga Nord-West
Während in einigen Volleyball Landesligen in Bayern die Meisterschaftsentscheidung bereits gefallen ist oder aber kurz bevor steht ist es in anderen Staffeln noch sehr spannend. Einen Überblick zur Lage in allen acht Staffeln findet ihr hier.
Landesliga Nord-Ost
Frauen: Weiden/Vohenstrauß feiert Titelgewinn
In der Landesliga Nord-Ost der Frauen hat die SG Weiden/Vohenstrauß das Rennen um den Titel gewonnen. Derzeit rangieren die Weidenerinnen mit 37 Punkten nach 13 absolvierten Spielen an der Spitze. Der TSV Neutraubling hat bereits 14 Spiele absolviert und dabei 30 Punkte gesammelt. Der Relegationsplatz sollte den Regensburger Vorstädtern damit sicher sein. Der SV Wilting folgt auf Platz drei mit dem Abstand von sieben Punkten bei 13 absolvierten Spielen. Am Tabellenende ist es dagegen noch spannend. Während die direkten Absteiger mit dem SV Hahnbach II und dem VC Schwandorf bereits feststehen ist das Rennen um den Relegationsplatz noch offen. Mit dem TuS Schnaittenbach (13 Spiele), dem BSV Bayreuth (12) und der VG Hof haben drei Teams 19 Punkte auf dem Konto. Auch der TV/ASV Regenstauf kann sich mit seinen 21 Punkten noch nicht gänzlich sicher fühlen, da die Oberpfälzerinnen bereits 15 von 16 Spielen absolviert haben.
Männer: Arzberg nicht mehr zu stoppen
In der Landesliga Nord-Ost der Männer steht der CVJM Arzberg kurz vor dem Titelgewinn. Zwei Spiele haben die Arzberger noch zu absolvieren. Mit einem Sieg aus beiden Partien wär die CVJM nicht mehr einzuholen. Den Relegationsplatz bereits so gut wie sicher hat die SG TSV Abensberg/TV Riedenburg. Nur noch theoretische Chancen hat der TB/ASV Regenstauf II auf Rang drei der Tabelle mit derzeit sechs Punkten Rückstand und zwei noch ausstehenden Spielen. Am Tabellenende sind die Fronten geklärt. Der TV Ebern und der SV Wenzenbach steigen direkt ab. Der BSV Bayreuth II muss in die Relegation.
Landesliga Nord-West
Männer: Herzschlagfinale rückt näher in Bad Windsheim
In der Landesliga Nord-West steht der TSV Neunkirchen a.B. kurz vor der Meisterschaft. Einen Spieltag vor dem Ende haben die Neunkirchener Männer fünf Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten TV Bad Windsheim. Wenn dieser allerdings am 12. März sein Spiel gegen die SG Katzwang-Schwabach/Stein mit 3:0 oder 3:1 gewinnen sollte, dann würde danach ein echtes Meisterschaftsfinale steigen. Mit einem 3:0 oder 3:1 Erfolg in eigener Halle gegen Neunkirchen könnte der TV Bad Windsheim doch noch auf Platz eins vorrücken. Am Tabellenende steht aktuell nur die SG Katzwang-Schwabach/Stein als Absteiger fest. Der SGS Erlangen liegt auf Rang acht mit 15 Punkten und muss auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Auf dem Relegationsplatz sieben steht aktuell der VfL Nürnberg (15 Spiele) mit 16 Punkten. Punktgleich davor befinden sich der TV Haßfurt (14 Spiele) und der TV Trennfurt (14 Spiele).
Frauen: Unterdürrbach kurz vor der Meisterschaft
In der Frauenstaffel der Landesliga Nord-West hat der TV Unterdürrbach die besten Karten den Titel zu holen. Der TV hat 14 Spiele absolviert und 34 Punkte auf der Habenseite. Verfolger TV/DJK Hammelburg rangiert drei Punkte dahinter, hat aber nur noch ein Spiel vor der Brust. Der DC Dombühl kann sich noch auf den Relegationsplatz schieben, wenn Hammelburg patzt und Dombühl seine beiden ausstehenden Partien gewinnt. Am Tabellenende sind der TuS Feuchtwangen und die VC Katzwang-Schwabach II die direkten Absteier. Der Relegationsplatz machen der TV Fürth 1860 (13 Spiele, 18 Punkte), die VG Bamberg II (14/19) und der TSV Rötingen (13/20) Punkte untereinander aus.
Landesliga Süd-Ost
Männer: Hauzenberg uneinholbar
In der Landesliga Süd-Ost der Männer steht der TV Hauzenberg als Meister fest. Zwei Spieltage vor dem Ende haben die Herren aus dem Raum Passau sieben Punkte Vorsprung und können nicht mehr eingeholt werden. Der VfR Garching II kann für die Relegation planen. Platz zwei ist den Münchner Vorstädtern nicht mehr zu nehmen. Am Tabellenende gibt es einen heißen Kampf um den Relegationsplatz sieben. Der TuS Oberding hat dabei die besten Karten (13 Spiele/9 Punkte). Aber auch der TSV Mühldorf II (14/8) und der VC/DJK Passau (15/7) haben noch Chancen.
Frauen: Unterhaching hat die besten Karten
Bei zwei noch ausstehenden Spielen haben die Damen des TSV Unterhaching in der Landesliga Süd-Ost ihr Schicksal in den eigenen Händen. Gewinnen sie beide Spiele, dann kann sie der TSV Bad Griesbach nicht mehr einholen. Patz Haching, dann würde sich für die zwei Punkte dahinter rangierenden Rottalerinnen das Tor zur Meisterschaft noch einmal öffnen. Den Relegationsplatz haben sie ohnehin schon sicher. Am Tabellenende muss die SG TSV Eiselfing/MTV Rosenheim II eine Liga tiefer planen. Der FC-DJK Tiefenbach hat noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz (15 Spiele/13 Punkte).
Landesliga Süd-West
Männer: Spannung an der Spitze und im Tabellenkeller
In der Landesliga Süd-West hat es der SC Freising II noch selbst in der Hand den Titel zu holen. Die Freisinger Reserve muss dazu seine drei verbleibenden Spiele gewinnen. Gelingt das nicht und holt der TUS Fürstenfeldbruck in seiner letzten Partie einen Sieg, dann wären die Fürstenfeldbrucker Meister. Am Tabellenende steht drei Spieltage vor dem Ende der TSV Weissenhorn bereits als Absteiger fest. Theoretische Chancen, den Relegationsplatz doch noch zu erreichen hat der TV Weitnau. Aktuell liegen die Weitnauer sechs Punkte hinter dem MTV München II und dem SV Germering. Die beiden letztgenannten werden alles daran setzen in der Tabelle noch weiter hoch zu klettern. Bis zum fünften TSV Haunstetten kann man sich noch nicht sicher sein, die Klasse direkt zu halten. Das Abrutschen auf den Relegationsplatz sieben ist bei gerade einmal zwei Punkte Vorsprung noch immer möglich.
Frauen: Gelingt Kleinaitingen der Titel im Endspurt
Die beste Ausgangssituation im Titelrennen der Landesliga Süd-West der Damen hat der aktuelle zweite FC Kleinaitingen. Der FC hat zwar noch drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer TSV TB München, darf aber noch zweimal mehr als die Münchnerinnen antreten und kann mit drei Erfolgen am Turnerbund vorbeiziehen. Im Kampf um den Relegationsplatz macht sich der FTM Schwabing II noch Hoffnung. Doch die Schwabinger Reserve ist auf Ausrutscher der einen und vier Punkte vor ihr platzierten Konkurrenz angewiesen. Am Tabellenende ist der TV Lenggries abgeschlagen. Der zweite direkte Absteiger wird zwischen dem TV Planegg-Krailing (13 Spiele/13 Punkte) und dem TSV Königsbrunn ausgespielt (14/13). Der Eichenauer SV ist bei sechs Punkten Vorsprung auf dem Relegationsplatz sieben so gut wie gesichert.