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Magdalena Herrmann, Luisa Fischer und Mika Takano Deutscher Beach Meister U17

| BVV-Beach

Am vergangenen Wochenende wurde in Lenggries die Deutsche Beachvolleyball Meisterschaft der Altersklasse U17 ausgetragen. Aus bayerischer Sicht war sie ein voller Erfolg.

Zum einen präsentierte sich Gastgeber TV Lenggries als perfekter Gastgeber und zum Anderen präsentierten sich die bayerischen Spielerinnen und Spieler bärenstark im Turnier. Bei den Mädchen sicherte sich die Lenggrieserin Magdalena Herrmann gemeinsam mit der Münchnerin Luisa Fischer den Titel. Sieg gewannen das Finale mit 2:0 (16:14, 16:14) gegen Veronika Bieluhina und Thea Krätsch aus Düsseldorf. Platz drei ging an die Altdorferin Nelly Hölzlein mit ihrer Partnerin Sunna Milz (Bremen). Aline Bühl/Magdalena Hofmann (Rottenberg/Altdorf) und Tea Jerkvoic/Sandra Otte (Stuttgart/Lenggries) wurden starke Fünfte. Luisa Heiduk und Mona Walter von den Lechrain Volleys wurden Neunte. Das dritte Lenggrieser Team Magdalena Linser und Lisa Weber beendeten die Meisterschaft auf einem respektablen 13. Platz.

Bei den Jungs standen gleich drei Bayern im Finale. Am Ende konnten sich hier die Top-Favoriten Jonathan Bungert/Mika Takano (Düsseldorf/München) gegen diie deutschen U16 Meister Ben Bockfeld/Hendrick Faber (Herrsching/Donauwörth) mit 2:0 (18:16, 15:11) im Finale durchsetzen. Robin Bein/Max Knoglinger (München) beendeten die Meisterschaft auf Platz 13. Die Lokalmatadoren Leon Haller/Kobinian Kluge erreichten Platz 20 in der Endabrechnung. Das Kemptener Duo Jannik Jonik/Lukas Klokocka beendete dei Meisterschaft auf Platz 25.

Hier findet ihr Bilder von der Deutschen Meisterschaft in Lenggries

 

Hier findet ihr den Bericht des Gastgebers TV Lenggries:

Magdalena Herrmann wird deutsche Beachvolleyballmeisterin U17

Magdalena Linser und Lisa Weber  erhielten als rein Lenggrieser Team die Ausrichterwildcard und zeigten gleich im ersten Spiel, dass sie diese zu recht bekommen haben. In einem sehr gutem Spiel holten sich die Füchse gegen das Team Klemm/Reßmann (Münster/Borken) den ersten Satz in der Verlängerung mit 23:21 und ließen im 2. mit 15:11 nichts mehr anbrennen.

Im Spiel um den Gruppensieg ging es gegen die Zwillingsschwester Frida Klemm mit Partnerin Clara Struffert (Hörde/Ostbevem). Auch gegen die Westdeutschen Landesmeister hielten die Lenggrieserinnen gut mit und unterlagen nur knapp mit 12:15 und 13:15.

Als Gruppenzweite musste man nun ins Überkreuzspiel gegen einen Gruppendritten. Nur das Siegerteam durfte am nächsten Tag um die Plätze 1-16 kämpfen.

Dem Team Kowalik/Walter vom TSV Mimmenhausen, immerhin Siebtplatzierte bei der DM U18 in Barby, ließ man beim 15:8 und 15:11 keine Chance und freute sich riesig über die sehr gute Leistung. Tags darauf ging es im Doppel KO-Modus weiter. Wer 2x verliert, ist raus aus dem Turnier. Gegen die späteren 4-platzierten Baur/Richter setze es am Samstagfrüh mit 8:15 und 9:15 erstmal eine deutliche Niederlage. Im „Looserbaum“ folgten als nächste Gegner mit dem Team Bühl/Hoffman gute Bekannte aus Bayern (Rottenberg/Altdorf). In dem Spiel auf Augenhöhe waren es Kleinigkeiten am jeweiligen Ende der Sätze, die die knappe 12:15 und 17:19 Niederlage besiegelten. „Bühl/Hoffman wurden später immerhin 5., was die sehr gute Leistung der Füchse zeigt“ stellt Trainerin Claudia Rosen klar, „das Team hat sehr gut harmoniert und mich voll und ganz überzeugt“.

Den anderen beiden Teams mit Lenggrieser Beteiligung blieb die Zwischenrunde erspart. Sowohl Sandra Otte mit Partnerin Tea Jerkovic (MTV Stuttgart) als auch Magdalena Herrmann mit Partnerin Luisa Fischer (TB München) wurden mit jeweils 2 Siegen Gruppenerste. Während Fischer/Herrmann diese Aufgabe mit 2 klaren Siegen gegen Freitag/Kolk (SV 03 Eisfeld) und Göhler/Röhner (Leipzig) souverän löste, war es bei Jerkovic/Otte gegen das gut bekannte Team Bühl/Hofmann mit  2:1 (15:10, 15:17, 15:13) im ersten Spiel äußerst knapp. In Spiel 2 gegen Moog/Reinke (Marburg-Biedenkopf) dann lief es mit 15:7 und 16:14 besser.

Beiden Teams meisterten ihre ersten beiden Runden am Samstag im „Winnerbaum“ souverän, so dass es in der Winnerrunde 3 zum Aufeinandertreffen kam. Der Sieger war direkt im Halbfinale, der Verlierer hatte über den Looserbaum aber noch eine 2. Chance. Es entwickelte sich ein hochklassiges und sehr spannendes Spiel. In Satz 1 lagen lange Zeit Fischer/Herrmann vorn, durch eine Aufschlagserie von Sandra Otte am Ende des Satzes ging der aber mit 15:13 an Jerkovic/Otte. Im 2. Satz war es dann genau umgekehrt. Jetzt holten Fischer/Herrmann einen Rückstand auf und drehten den Satz. Am Ende stand es 15:13 und der Tiebreak musste entscheiden. Der Verlief von Beginn an sehr ausgeglichen. Jerkovic/Otte lagen lange knapp vorne, aber am Ende machten Fischer/Herrmann den Sack zu. „Letzte Saison „wackelte“ Magdalena Herrmann noch manchmal, wenn sie 2 oder 3 Fehler machte. Heuer steckt sie das weg und macht die wichtigsten Bälle tot“ freut sich Trainer Hans Rampf.

Am Sonntagfrüh dann hatten Jerkovic/Otte in der Looserrunde gegen  Bieluhina/Krätsch (DJK Tusa 06 Düsseldorf) noch die Chance aufs Halbfinale. Mit 15:12 gewannen sie Satz 1. 12:15 dann verloren die Beiden Satz 2. Der Tiebreak begann leider katastrophal. Sehr druckvolle Aufschläge der Gegner bescherten einen 0:6 Rückstand. Auch wenn sich Jerkovic/Otte dann fingen, konnten sie den Rückstand nicht mehr aufholen und schieden mit 6:15 und Platz 5 aus dem Turnier aus.

Für Fischer/Herrmann ging es im Halbfinale gegen Milz/ Hölzlein (VCO Münster/TV Altdorf). Nelly Hölzlein machte bei den druckvollen Aufschlägen von Magdalena Herrmann zu viele Fehler und Sunna Milz war bei den sehr platzierten Bällen von Luisa Fischer oftmals zu spät. Mit einem klaren 15:9 und 15:10 waren die Beiden im Finale.

Im 2. Halbfinale setzte sich die Bezwinger von Otte/Jerkovic Bieluhina/Krätsch durch.

Wenn man sich den elektronischen Spielberichtsbog vom Finale anschaut, der in Lenggries das erste Mal angewendet wurde, sieht man 2 sehr konstante Linien. Es konnte sich also nie ein Team weit absetzen und die Sätze wurden erst ganz zum Ende hin entschieden. Und da war es die Nervenstärke von Fischer/Herrmann, die jeweils den Ausschlag gaben. Und natürlich der Heimvorteil durch das lautstarke Publikum, das vom extra organisierten Moderator Gerhard Willmann (bekannt vom Radio) angeheizt wurde, Mit 16:14 und 16:14 holten sich die Beiden den verdienten Turniersieg.

Gewaltiger Jubel und Freudentränen bei den Spielerinnen, Trainerin Claudia Rosen und so manchem Zuschauer zeigten, wie alle mitfieberten und sich freuten.

Obwohl der BVV auf 4 Feldern parallel einen Livestream anbot, dem auch Tausende Zuschauer streamten, kamen viele Zuschauer auf die Anlage, und verfolgten die hochklassigen Spiele live.

„Das war eine sensationelle Meisterschaft“ freute sich Abteilungsleiter Christian Keiler. „Wir haben vorab alle Aufgaben zum Turnierablauf verteilt gehabt und dann kamen nochmal so viel Helfer als geplant. Es war die ganzen 3 Turniertage eine sensationelle Stimmung auf der Anlage, da macht man auch die wochenlange Vorbereitung gerne.“

Impressionen von der Siegerehrung bei der Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaft U17 in Lenggries (Foto: Rampf)
Impressionen von der Siegerehrung bei der Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaft U17 in Lenggries (Foto: Rampf)
Impressionen von der Siegerehrung bei der Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaft U17 in Lenggries (Foto: Rampf)