NawaRo verkauft sich zweimal teuer
NawaRo Straubing hat am Wochenende vier Zähler anschreiben können und verteidigt damit den zweiten Tabellenplatz der Sparda 2. Liga Pro eindrucksvoll.
NawaRo Straubing hat am Wochenende vier Zähler anschreiben können und verteidigt damit den zweiten Tabellenplatz der Sparda 2. Liga Pro eindrucksvoll. Am Samstagabend konnte VCO Dresden lediglich im ersten Durchgang mit 29:27 die Oberhand behalten, aber dann spielten die Gäubodenstädterinnen ihre Klasse aus und brachten den Dreier sicher ins Ziel (27:29 25:11 25:13 25:19). Die zweite Partie binnen weniger Stunden konnten Kapitänin Valbona Ismaili und ihre Mitspielerinnen nicht für sich entscheiden, da der TV Planegg-Krailling im Tiebreak mit 15:12 den längeren Atem bewies (25:23 22:25 13:25 25:14 12:15). Die knappe Niederlage ist jedoch beileibe kein Beinbruch, auch wenn die zwischenzeitlich fünf Spiele andauernde Siegesserie gerissen ist. Weiterhin ist unverkennbar, dass das NawaRo-Team immer besser zusammenfindet und auf einem guten Weg ist. Am kommenden Wochenende ist Straubing ebenso zweimal gefordert. Der doppelte Auswärtstrip führt den Tabellenzweiten am Samstag nach Köln (20.00 Uhr) und am Sonntag hat man eine undankbare Auswärtsaufgabe beim Schlusslicht TV Hörde zu lösen (16.00 Uhr).
Leistungssteigerung gegen Dresden führt zum Sieg
VCO Dresden konnte eingangs der Begegnung vorlegen und sicherte sich Durchgang Nummer eins mit 29:27. Daraufhin übernahmen die Hausherrinnen das Heft des Handelns und ließen keine Zweifel am späteren Sieger aufkommen. Auffällig war, dass die NawaRo-US-Fraktion einen großen Anteil am Heimsieg für sich beanspruchen durfte. Soah Franklin, Delany Hogen und insbesondere der spätere “Gold-MVP”, Maia Rackel, trugen nicht unwesentlich zum Erfolg bei und ließen sich nach dem Schlusspfiff zurecht für ihre famose Darbietung feiern.
Planegg-Krailling entscheidet Zusatzschicht für sich
Am Sonntag war den NawaRo-Mädels das Spiel vom Vortag anzumerken, hängen ließen sich die Schützlinge von Cheftrainer Roland Schwab aber zu keiner Zeit. Man konnte den Gast um die frühere NawaRo-Spielerin Elisabeth Kettenbach in den Tiebreak zwingen, dort mussten die Hausherrinnen allerdings knapp mit 12:15 die Segel streichen. In der “Crunch-Time” hatte das Schiedsrichter-Trio, um Zhanetta Thöring aus München, ihre liebe Mühe das Tempo der Akteurinnen mitzugehen, aber ausschlaggebend waren die teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen in der Summe nicht. “Wir blicken auf ein starkes Wochenende zurück. Gerne hätten wir gegen Planegg den Zusatzpunkt mitgenommen, aber die Mannschaft von Sepp Wolf hat ebenso stark gespielt. Das muss man neidlos anerkennen. Das Spiel war auf sehr hohem Niveau. Vom Erlebnis her, haben alle gewonnen”, fasste NawaRo-Trainer Roland Schwab nach Beendigung der Partie zusammen.
Die Spiele im Stenogramm
NawaRo Straubing – VCO Dresden 3:1 (27:29 25:11 25:13 25:19).
Zuschauer: 344.
Spielzeit: 86 Minuten (26, 18, 20, 22).
Wertvollste Spielerinnen: Maia Rackel, Straubing (Gold) - Zoe Albert, Dresden, (Silber).
Schiedsrichter: Emilija Ivic (Schwandorf), Rainer Heichel (Marktredwitz), Julia von der Weppen (Isen).
NawaRo Straubing – TV Planegg-Krailing 2:3 (25:23 22:25 13:25 25:14 12:15)
Zuschauer: 314.
Spielzeit: 106 Minuten (26, 22, 22, 19, 17).
Wertvollste Spielerinnen: Julia Ziegler, Planegg-Krailling (Gold) - Maia Rackel, Straubing (Silber).
Schiedsrichter: Zhanetta Thöring (München), Adrian Lauer (Graben), Dr. Anja Schödl (Regensburg).