Volleyball Landesliga biegt in entscheidende Saisonphase ein
In den meisten Staffeln der Volleyball Landesliga in Bayern haben sich die Favoriten bereits einen Vorteil an der Tabellenspitze verschafft. Allen voran der FC Kleinaitingen in der Süd-West Staffel, der bereits 19 Punkte Vorsprung hat oder aber der TSV Lengfeld in der Landesliga Nord-West der Männer, der ebenfalls noch ungeschlagen ist. Einen Überblick zur Situation an der Tabellenspitze in allen acht Staffeln der Volleyball Landesliga findet ihr hier:
In der Landesliga Nord-Ost der Frauen hat der TSV Abensberg die besten Chancen den Titel zu holen. Die Abensbergerinnen führen die Tabelle zwar nur mit einem Punkt Vorsprung an, haben aber zwei Spiele weniger absolviert als Verfolger Wilting (26). Die Oberpfälzerinnen ihrerseits haben den VC Schwandorf (24) und den BSV Bayreuth (22) im Nacken. Diese würden liebend gerne den Relegationsplatz übernehmen.
In der Landesliga Nord-Ost der Männer marschiert die SG Teamwork Ebersdorf/Coburg weiter vorne weg. Drei Punkte Vorsprung haben die Oberfranken für Verfolger SG Donaustauf/SV Burgweinting aktuell. Dieser könnte noch größer werden, da Ebersdorf/Coburg ein Spiel weniger als die Oberpfälzer absolviert hat. Der SC Memmelsdorf II auf Platz drei hat ebenfalls noch gute Chancen auf den Relegationsplatz zwei.
Der ASV Veitsbronn gibt weiter den Ton in der Landesliga Nord-West der Frauen an. Aktuell führt der ASV die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung auf Verfolger SV Schwaig an. Der SVS hat jedoch ein Spiel weniger absolviert und den Relegationsplatz schon fast sicher. Denn die Verfolger FC Dombühl und TSV Lengfeld haben bereits mehr Spiele als die blau-gelben absolviert.
In der Landesliga Nord-West der Männer thront der TSV Lengfeld ganz oben an der Spitze mit dem komfortablen Vorsprung von 30 Punkten. Die Lengfelder haben in den bisherigen zehn Spielen erst sieben Sätze abgegeben und haben den Platz an der Sonne fix gebucht. Verfolger TSV Eibelstadt II hat aktuell 23 Punkte und die SGS Erlangen im Nacken. Erlangen hat zwar erst 19 Punkte, aber ein Spiel weniger als Eibelstadt II absolviert.
In der Landesliga Süd-Ost der Frauen steht der TSV Deggendorf derzeit mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Doch die Tabelle ist noch nicht bereinigt. Verfolger SV Lohhof liegt nur drei Punkte dahinter und hat zwei Partien weniger als die Niederbayern absolviert. Die DJK Darching und der TSV Unterhaching II haben ein Spiel weniger auf dem Konto und liegen ebenfalls noch in Schlagdistanz.
In der Landesliga Süd-Ost der Männer hat der MTV München II die besten Karten die Titel zu holen. Die Münchner haben nach zehn Spielen 25 Punkte auf der Habenseite. Das ist einer mehr als der TSV Waldkirchen nach elf Spielen sammeln konnte. Der TSV Niederviehbach ist nur zwei Punkte hinter der Spitze und hat noch alle Chancen in den Titelkampf einzugreifen. Die drei genannten Teams werden die vorderen Plätze wohl unter sich ausmachen, denn der vierte Gars hat bereits sechs Punkte Rückstand auf Platz drei.
Auf dem Weg zur perfekten Saison kann sich der FC Kleinaitingen in der Landesliga Süd-West der Frauen wohl nur noch selbst schlagen. Der FC führt die Tabelle nach14 Spielen mit 19 Punkten Vorsprung an. Auf Platz zwei folgt der TSV TB München (20 Punkte). Dieser hat mit dem FC Penzing (19), SV Mauerstetten II (19), TSV Obergünzburg II (18), MTV Ingolstadt (16), ASV Dachau (16) und dem MTV München zwei Drittel der Liga im Nacken, die ebenfalls noch den Relegationsplatz zwei erreichen können.
Ein Dreikampf ist der Landesliga Süd-West der Männer an der Spitze entbrannt. Der TSV Neuburg führt die Tabelle mit 26 Punkten nach zehn Spielen an. Verfolger FTM Schwabing II hat die gleiche Punkteanzahl in elf Spielen erreicht. Der Tabellendritte TSV Königsbrunn kam in 12 Spielen auf 25 Punkte. Hinter den Schwaben klafft eine Lücke von sieben Punkten auf den VfL Großkötz, der jedoch erst zehn Partien gespielt hat.