Volleyballcamp Oberfranken 2024 - 3 Fragen an Matthias und Stella
Hi, mein Name ist Stella. Ich bin 20 Jahre alt und spiele seit ich denken kann Volleyball in Bayreuth. Außerdem bereitet mir das Trainieren junger Spieler viel Freude, weshalb ich sehr dankbar bin, ein Teil des Trainierteams vom Camp Oberfranken zu sein.
Mein Name ist Matthias, aber alle nennen mich einfach Matze. Ich bin 23 Jahre alt und spiele seit über 10 Jahre Volleyball. Ich bin Trainer geworden, um Kindern und jugendliche die gleiche Freude am Volleyball geben zu können wie ich sie habe und ihnen Spaß am Sport und der Gemeinschaft mit auf den Weg geben zu können. Das Camp ist immer ein Highlight im Jahr für mich. Ich freue mich auf das Kommende und bin gespannt, was für neue Erlebnisse auf uns zukommen.
Wie motiviert ihr eure Trainingsgruppen, immer ihr Bestes zu geben?
Die Kinder kommen zu uns ins Camp um ihr liebstes Hobby „Volleyball“ intensiv in vier Tagen ausüben zu können. Den Kindern muss klar sein, dass jeder einzelne Teil des Camps ist. Jeder Spieler bringt seine persönlichen Stärken und Schwächen mit. Aber alle haben die gleichen Ziele. Sich sportlich, insbesondere im Volleyball, weiter zu entwickeln, aber auch eine schöne Zeit im Camp zu verbringen und sich persönlich aber auch Freundschaftlich weiter zu entwickeln. Diese Individualität gilt es im Training und im ganzen Camp zu einer großen Volleyballfamilie zu formen.
70 Kids – da gibt es bestimmt auch Konflikte. Wie geht ihr damit um?
Ja, Jugendliche brauchen Sozialkompetenz und dafür braucht es Übungsfelder. Das Camp ist eine ideale Plattform dafür. Wir wollen ein positives Umfeld schaffen, in dem sich die Kinder und Jugendlichen bewegen können, sich aber auch bewusst gegenseitig unterstützen. Es gibt extrem selten Situationen, bei denen wir aktiv eingreifen.
Vertrauen versus Kontrolle. Wie regelt ihr die Grenzen?
Es gibt immer mal kleine Ausrutscher oder es geht etwas zu Bruch. Das lässt sich alles regeln. Wichtig ist die Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber dem Campteam. Bewegungsdrang und Übermut liegen manchmal dicht beieinander. Für kleine Vergehen gibt es deshalb feste Rituale wie den Tischdienst für alle. Aber es gibt auch unsere Campregeln, die keinesfalls gebrochen werden dürfen. Das sind feste Leitplanken, die Teilnehmer und Eltern auch vorab akzeptieren. Wer diese missachtet weiß, dass er die Koffer packen kann.