Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

3:0-Derbysieg in Dingolfing!

| 2. Bundesliga PRO (w)

NawaRo Straubing konnte sich am Sonntagnachmittag glatt mit 3:0 nach Sätzen (25:22, 25:17, 25:14) in Dingolfing durchsetzen.

Es war angerichtet für ein stattliches Niederbayern-Derby in der Dingolfinger Sporthalle “Höll-Ost”. Die Kulisse mit 568 Zuschauern war dem Vergleich ebenso würdig und die Fans, sofern sie es mit NawaRo Straubing hielten, brauchten Ihr Kommen keinesfalls zu bereuen. Vom Anpfiff weg führten die Gäubodenstädterinnen, auch wenn sich die Gastgeberinnen, vor allem im ersten Satz, arg gegen die Niederlage sträubten. Mit fortschreitender Spieldauer jedoch setzte sich die Klasse des Tabellenzweiten, der in Sachen Aufstellung zu Umstellungen gezwungen war, durch. Außenangreiferin Paula Gürsching musste aufgrund von Rückenproblemen passen, für sie rückte Anna Liefke in die Startformation. Im dritten Satz erhielt Lara Bamberger auf Annahme/Außen Einsatzzeit und Nora Melzl feierte ebenfalls ihr Zweitligadebüt. Die Perspektivspielerinnen Helene Kreyßig und Hannah Semmler fehlten erkrankt. Mit dem Auswärtserfolg kommt NawaRo der Vizemeisterschaft wieder ein Stückchen näher. Es sind nur noch zwei Partien zu absolvieren und dann ist die Saison 2025/26 Geschichte. Als Ziel wurde eine Top-Drei-Platzierung ausgegeben und die sollte der Schwab-Truppe nicht mehr zu nehmen sein. Wenn alles nach Plan läuft, d. h. man sich keinen Ausrutscher mehr erlaubt, dürfte der Vizetitel nur über die Spielerinnen vom Peterswöhrd führen. Am kommenden Wochenende hat NawaRo abermals spielfrei, ehe am Samstag, 25. April, das nächste und zugleich letzte Heimspiel der Saison gegen Hörde in der Turmair Volleyballarena über die Bühne geht (19.00 Uhr).

Nach kurzer Anlaufzeit durchgestartet

"Wir haben etwas gebraucht, bis wir reingekommen sind”, verrät NawaRo-Trainer Roland Schwab und spielt dabei auf den ersten Satz an. Die heimischen Dingos kämpften aufopferungsvoll und hielten Durchgang Nummer eins bis zum finalen Punkt offen. Mit 25:22 schlug das Pendel aber dann doch zugunsten der Gäste aus. Im weiteren Verlauf der Begegnung konnten die Gäubodenstädterinnen allerdings ihr Spiel wie gewohnt aufziehen. Die logische Konsequenz war, dass Dingolfing nicht mehr wie gewünscht Schritt halten konnte und auch die Sätze zwei und drei verlor (17:25, 14:25). Erfreulich aus Straubinger-Sicht ist, dass man, wenn Schlüsselspielerinnen wie Paula Gürsching verletzt sind, personell jederzeit reagieren kann und weiterhin mehr als nur konkurrenzfähig ist. Das stimmt nicht nur positiv für die kommenden Aufgaben, sondern ebenso für die Zukunft.

Trainerstimmen:

Andreas Urmann, TV Dingolfing: “Straubing gewinnt verdient mit 3:0, da der Gegner in allen drei Sätzen seine Qualität auf das Feld gebracht hat. Wir konnten zwei Sätze lang gut dagegenhalten. Vor allem im ersten Durchgang waren wir bis zur Crunch-Time gut dabei. Je länger das Spiel aber gedauert hat, desto besser sind die Amerikanerinnen Maia Rackel und Delaney Hogan hineingekommen. In ungewohnter Aufstellung hat es der Gegner routiniert durchgezogen. Wir können mit der Leistung trotzdem zufrieden sein.”

Roland Schwab, NawaRo Straubing: “Wir freuen uns über den 3:0-Derbysieg in Dingolfing. Vor allem der erste Satz war ein hartes Stück Arbeit. Es hat ein wenig gedauert, bis wir uns an die Höhe der Halle gewöhnt hatten. Es war wichtig für den Spielverlauf, dass wir uns gleich im ersten Abschnitt durchsetzen konnten. Dann ist das Selbstvertrauen gewachsen und wir konnten die weiteren Sätze nach Hause spielen.”

 

TV Dingolfing – NawaRo Straubing 0:3 (25:22, 25:17, 25:14).

  • Zuschauer: 568.
  • Spieldauer: 73 (28, 23, 22).
  • Schiedsrichter: Dr. Mirco Till (München), Joachim Mattner (Fürstenfeldbruck).