Baggern, Pritschen, Begeisterung – Der erste Grundschulcup am MT
Premiere geglückt! Im Rahmen des P-Seminars Volleyball unter der Leitung von Frau Adamczyk fand am Maria-Theresia-Gymnasium in diesem Schuljahr erstmals der Volleyball-Grundschulcup statt – ein mitreißendes Sportevent, das Grundschülerinnen und Grundschüler mit viel Bewegung, Spielspaß und Teamgeist begeisterte.
Das Ziel? Grundschülerinnen und Grundschüler für Volleyball zu begeistern – und ihnen einen unvergesslichen sportlichen Vormittag in echter Turnieratmosphäre zu bieten. Die Idee entstand im Rahmen des P-Seminars, in dem die teilnehmenden Elftklässler nicht nur selbst Volleyball spielten, sondern auch lernten, wie man ein Sportevent plant, organisiert und durchführt. Und das mit großem Erfolg!
Im Vorfeld wurden dazu zahlreiche Augsburger Grundschulen angeschrieben und eingeladen. Drei Schulen – die Grundschule Kriegshaber, die Hans-Adlhoch-Schule und die Grundschule Friedberg – sagten zu. Um die Kinder auf das Turnier vorzubereiten, besuchten die P-Seminar-Schüler zunächst die Klassen der teilnehmenden Schulen, erklärten das Spielsystem, übten mit den Kindern und schulten auch die Lehrkräfte. Ziel war es, den Grundschülern den Einstieg in die Volleyballwelt zu erleichtern – mit vereinfachten Regeln, Spaß an der Bewegung und ganz ohne Leistungsdruck. In einer zweiten Phase organisierten die MTG-Schüler schulinterne Vorrundenturniere direkt an den Grundschulen: Die Kinder bildeten Dreierteams, wählten kreative Teamnamen und spielten in Dreiecksaufstellung über die „Zauberschnur“ – mit maximal drei Kontakten, geworfen oder gespielt. Technik war zweitrangig – Hauptsache, das Spielprinzip wurde verstanden und die Freude am Sport geweckt.
Nach intensiver Vorbereitung war es dann endlich so weit: 29 Teams, 13 Mädchen- und 16 Jungsteams, reisten mit ihren Lehrkräften zum großen Finalturnier ans MTG an – ausgerüstet mit Turnschuhen, Wasserflaschen und einer riesigen Portion Spielfreude. In der Turnhalle warteten auf sie perfekt vorbereitete Spielfelder, ein Spielplan, Verpflegung und jede Menge Volleyballbegeisterung. Gespielt wurde auf Kleinfeldern im Modus „Volleyball light“ – mit vereinfachten Regeln, die speziell auf junge Spielerinnen und Spieler abgestimmt sind. So standen vor allem Teamgeist, Bewegung und Spaß im Vordergrund. Geleitet wurde das Turnier komplett von den P-Seminar-Mitgliedern – sie übernahmen nicht nur die Schiedsrichterrolle, sondern kümmerten sich auch um Spielpläne, Musik, Technik, Verpflegung und Moderation. In der Turnhalle herrschte eine tolle Stimmung: Es wurde laut angefeuert, miteinander gelacht und sich gegenseitig aufgemuntert – ganz im Sinne des Fairplay-Gedankens. Zwischen den Spielen konnten sich die kleinen Athletinnen und Athleten an einem Pausenbuffet stärken, das von den Organisatoren liebevoll vorbereitet wurde.
Tränen aus Enttäuschung oder aus Freude - im Rahmen des allerersten MT-Volleyball Grundschulcups - kam beides vor. Diese konnten glücklicherweise durch die Preise aufgehalten werden, denn bei dem Turnier ging niemand leer aus! Schon in den Vorrunden gab es kleine Trostpreise wie Armbänder oder Süßigkeiten. Die drei besten Mädchen- und
Jungsteams durften sich sogar ein Sportspielzeug für den Pausenhof aussuchen – gespendet vom Bayrischen Volleyballverband, der das Turnier großzügig unterstützte. Die große Freude über das Event zeigte sich nicht nur in strahlenden Gesichtern, sondern auch in einem liebevoll gestalteten Dankesgeschenk einer Grundschulklasse – mit handgeschriebenen Worten an das P-Seminar-Team, das sich riesig darüber freute.
Auch Frau Adamczyk zeigte sich hochzufrieden: „Unsere Schüler haben den Tag mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein gemeistert. Es war schön zu sehen, wie viel Freude die Grundschülerinnen und Grundschüler am Volleyball hatten – vielleicht haben wir ja den Grundstein für die nächste Volleyballgeneration gelegt!“
Der erste MTG-Volleyball-Grundschulcup war also mehr als nur ein Turnier: Er war ein echter Volltreffer – oder besser gesagt: ein Ass!
Autorinnen: Maria Walter/Nicole Adamczyk