„Bartschi“ watscht die Konkurrenz ab
So ein Wochenende hat Fabian Bartsch vom TSV Mühldorf in seiner Karriere sicher noch nicht erlebt. Bei zwei Masters trat er mit unterschiedlichen Partnern an und am Ende stand er jeweils ganz oben auf dem Siegerpodest.
Am Samstag ging es für Fabian Bartsch mit Adrian Nachwey vom TSV Grafing nach Dachau zum zweiten Beach Masters der Saison am Stadtwald. Dort ging er von Setzlistenplatz vier ins Rennen und gab bis zum Finale keinen Satz ab. Das Halbfinale entschieden Bartsch/Nachtwey souverän gegen Kai Pilz/Mario Semmler (TSV Krumbach/DJK Augsburg-Hochzoll) mit 2:0 (15:11, 15:6) durch. Ihre Finalgegner Franz Neumann/Samuel Sadorf (BeachVolley United) marschierten zwar ebenfalls über die Gewinnerrunde ins Finale mussten dafür aber zwei Sätze mehr absolvieren. Sowohl im Viertelfinale gegen Pilz/Semmler (13:15, 15:11, 15:11), als auch im Halbfinale gegen Robin Baus/Mika Takano (ASV Dachau/BeachVolley United) mussten sie in den Tie-Break (15:9, 12:15, 15:8). Das Endspiel wurde schließlich zu einem echten Krimi. Nachdem Bartsch/Nachtwey den ersten Satz knapp gewinnen konnten (16:14), glichen Neumann/Sadorf aus (16:14). Somit musste der Tie-Break entscheiden. Hier behielten die etwas erfahreneren Bartsch/Nachtwey die besseren Nerven und gewannen diesen mit 15:10. Somit hatte Fabian Bartsch den ersten Masters-Sieg der Saison eingeheimst.
Heimsieg am Biberbeach
Danach ging es direkt zurück nach Mühldorf. Dort war er dann nicht nur Spieler beim BVV Beach Masters, sondern zugleich auch der Gastgeber am Biberbeach. Da war es sicherlich auch von Vorteil, dass er mit seinem Standardpartner Sebastian Dollinger antreten konnte. Der ehemalige World Tour Spieler Dollinger marschierte mit Fabian Bartsch ohne Satzverlust durchs Turnier. Lediglich in einzelnen Sätzen mussten sie bis zum Ende Nervenstärke beweisen. So im Halbfinale gegen Felix Maertsch/Moritz Schöffel (TSV Waldtrudering/BeachVolley United), wo sie den ersten Satz nur knapp mit 18:16 gewinnen konnten. Der zweite Satz war dann eine Demonstration der Stärke (15:3). Gleiches galt auch für das Finale gegen Franz Neumann/Samuel Sadorf. Das würde viel deutlicher als noch Tags zuvor. Bartsch/Dollinger gewannen es klar mit 2:0 (15:7, 15:8). Somit konnte Fabian Bartsch nicht nur das zweite Masters des Wochenendes für sich verbuchen, sondern auch die Maximalpunktzahl von 200 Bayerischen Ranglistenpunkten an diesem Wochenende einsammeln.