Fünfter Sieg in Folge!
NawaRo Straubing setzt sich am Samstagabend im vorletzten Heimspiel der Saison vor 614 Zuschauern mit 3:1 (20:25 25:20 25:15 25:14) gegen DSHS SnowTrex Köln durch.
NawaRo Straubing setzt sich am Samstagabend im vorletzten Heimspiel der Saison vor 614 Zuschauern mit 3:1 (20:25 25:20 25:15 25:14) gegen DSHS SnowTrex Köln durch und meldet damit einmal mehr Ansprüche auf die Vizemeisterschaft der Sparda 2. Liga Pro an. Den Titel feierten an diesem Wochenende im Übrigen die Roten Raben Vilsbiburg, die drei Spieltage vor Schluss nun auch rechnerisch nicht mehr einzuholen sind. Es war ein zäher Beginn für die Gäubodenstädterinnen gegen Köln, da der Gegner die Schützlinge von Chefanweiser Roland Schwab insbesondere in der Annahme immer wieder vor Probleme stellte. Die logische Konsequenz daraus war, dass sich die Gäste mit 25:20 den ersten Durchgang sichern konnten und alle die es in der Halle mit NawaRo hielten, erst einmal durchschnaufen mussten. Mit fortschreitender Spieldauer fanden die Hausherrinnen allerdings besser in die Partie und die Sätze zwei, drei und vier waren einen stete „NawaRo-Angelegenheit“. Hervorzuheben ist die gute Stimmung, die in der Turmair Volleyballarena vorherrschte. Als die Gastgeberinnen den ersten Abschnitt den Rheinländerinnen überlassen mussten, erhöhten die NawaRo-Fans die Schlagzahl und der Funke sprang prompt auf das Feld über. Kapitänin Valbona Ismaili und ihre Mitstreiterinnen nahmen das „Zuspiel“ dankend auf und waren fortan besser im Spiel. Dieser Schulterschluss beweist, dass sich der “Volleyball” in der Herzogstadt Straubing weiter im Aufwind befindet. Dies ist ein Verdienst aller Beteiligten, vor allem im Hintergrund wird kontinuierlich am großen Ziel “Erstligarückkehr” gearbeitet. In den verbleibenden drei Begegnungen gegen Dingolfing, Hörde und Grimma sollte nun jeglicher Ausrutscher tunlichst vermieden werden, damit man Rang zwei nicht mehr aus der Hand gibt.
Köln mit furiosem Auftakt
Obwohl Gästetrainer Dr. Jimmy Czimek im Vorfeld des Aufeinandertreffens tiefstapelte - “wir haben eigentlich keine Chance” - diktieren seine Spielerinnen vom Anpfiff weg das Geschehen. NawaRo hatte in der Annahme im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun und schaffte es im ersten Satz nicht, die erforderliche Konstanz an den Tag zu legen. Folglich ging der erste Durchgang mit 25:20 an die Domstädterinnen und eine NawaRo-Leistungssteigerung war vonnöten, um im Match anzukommen. Angetrieben von Zuspielerin Theresa Barner tat sich an diesem Abend Delaney Hogan als Topscorerin hervor (20) und trug somit ihr Scherflein zum Heimerfolg bei. Ihre US-amerikanische Kollegin Maia Rackel blieb weitestgehend blass, da sich die 25-jährige mit grippeähnlichen Symptomen durch den Vorabend gequält hatte und offensichtlich nicht ganz im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Alles in allem durften die Zuschauer einen gelungenen NawaRo-Heimauftritt bewundern, auch wenn im ersten Satz etwas Sand im Getriebe war. Dreimal ist NawaRo 2025/26 noch gefordert, ehe die derzeitige Saison Geschichte ist und der Fokus endgültig auf die kommende Spielzeit gelegt wird. Dass im Hintergrund mit Hochdruck an der Zukunft gearbeitet wird, versteht sich hingegen von selbst. Wie die Spatzen von den Dächern pfeifen, ist vielleicht schon bald mit weiteren Personalentscheidungen zu rechnen und dem Vernehmen nach steht ein größerer Umbruch ins Haus.
Trainerstimmen
Dr. Jimmy Czimek, Köln: “Es war das erwartet schwere Spiel, aber wir sind gut reingekommen und haben Straubing einen Satz abluchsen können. Danach konnten wir das Niveau leider nicht halten und die Klasse von NawaRo kam immer mehr zur Geltung. Es war ein tolles Erlebnis vor dieser Kulisse spielen zu dürfen.”
Roland Schwab, Straubing: “Es war ein hartes Stück Arbeit, bis wir uns über den Dreier freuen durften. Im ersten Satz haben wir uns schwergetan. Köln war von Anfang an präsent und wir haben offensiv zu wenig Punkte gemacht. Deshalb können wir mit dem Start nicht zufrieden sein. Erfreulicherweise konnten wir uns steigern und mit dem Sieg einen großen Schritt in Richtung Top-Drei machen. Schön langsam dürfen wir den Begriff Vizemeisterschaft in den Mund nehmen, auch wenn mit drei Restspielen noch nicht aller Tage Abend ist.”
MVP-Wahl
Bei den Gästen wurden Annika Stenchly, die glänzend Regie führte, zur wertvollsten Spielerin des Abends gewählt - aufseiten von NawaRo durfte sich Theresa Barner über „Gold“ freuen.
Ausblick: NawaRo Straubing verabschiedet sich in eine kleine „Osterpause“. Weiter geht es am 12. April mit dem Gastspiel beim TV Dingolfing (14.00 Uhr). Das nächste und zugleich letzte Heimspiel ist für 25. April gegen Hörde angesetzt (19.00 Uhr).
NawaRo Straubing – DSHS SnowTrex Köln 3:1 (20:25 25:20 25:15 25:14)
Zuschauer: 614.
Spieldauer: 92 (26, 23, 22, 21).
Schiedsrichter: Maxi Förthner (Hersbruck), Jens Barschdorf (Freising), Jan Opitz (Hallbergmoos).