Gold und Silber für Bayern bei Deutscher Meisterschaft U16
Am vergangenen Wochenende konnten sich einmal mehr zwei bayerische Teams auf das Siegerpodest einer Deutschen Volleyball-Jugendmeisterschaft spielen. Die Mädels des ASV Dachau krönten sich in Wiesbaden zum Deutschen U16 Meister. Die Jungs der VGF Marktredwitz wurden in Dresden erst im Finale gestoppt und durften sich über Silber freuen.
Die Mädels des AV Dachau waren das dominierende Team in der hessischen Landeshauptstadt. In der Vorrunde am Samstag gaben sie lediglich einen Satz gegen Berlin ab. Danach folgten klare Erfolge gegen Gastgeber Wiesbaden und Leschede. Auch im Viertelfinale am Sonntag ließ das Team mit zahlreichen Bayernauswahlspielerinnen nicht anbrennen (2:0). Gleiches galt auch für das Halbfinale gegen Hamburg, welches dies Dachauerinnen ebenfalls dominierten (2:0; 25:17, 25:10). Im Endspiel ging es schließlich gegen den Nachwuchs des Deutschen Rekordmeisters Schwerin. Auch hier dominierte der ASV Satz eins fast nach Belieben (25:14). Im zweiten Satz hielt Schwerin bis zum Ende dagegen, Dachau war jedoch auch hier nervenstärker und gewann auch Durchgang zwei (27:25). Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach dem Sieg in der Altersklasse U14 vor einem Jahr, konnten sich Dachaus Mädels jetzt auch in der Altersklasse U16 zum Deutschen Meister krönen.
Für den zweiten bayerischen Vertreter NawaRo Straubing verlief das Turnier nicht, wie erhofft. Nach eigentlich gutem Start (22:17) führte man bereits gegen den späteren Dritten Potsdam, riss der Faden und NawaRo gab in der Vorrunde zwei Partien ab. Der überzeugende 2:0 Erfolg zum Abschluss der Vorrunde gegen Braunschweig reichte nicht mehr für Platz drei, da Braunschweig in der Endabrechnung einen Satz mehr gewinnen konnte. Somit ging es fortan um die Plätze 13-16 für die Niederbayerinnen. Am Ende wurde es Platz 14.
Marktredwitz erst im Finale gestoppt
Bei der Deutschen Volleyball Jugendmeisterschaft U16 konnten die Jungs von der VGF Marktredwitz eine weitere Medaille für sich verbuchen. Der Bayerische Vizemeister marschierte zunächst am Samstag ohne Satzverlust durch die Vorrunde. Auch im Viertelfinale gegen Gastgeber Dresden ließen die Jungs aus dem Fichtelgebirge nichts anbrennen (2:0). Gleiches galt auch für das Halbfinale gegen Solingen. In diesem Setzte sich Marktredwitz ebenso mit 2:0 durch (25:20, 25:18). Auch im Finale gegen Bremen sah es zunächst sehr gut aus für die VGF. Mit 25:20 gewannen sie den ersten Satz. Der zweite Durchgang war bis zum Ende spannend. Hier setzte sich jedoch Bremen knapp durch (24:26). Somit musste der Tie-Break entscheiden. Hier zeigte sich Bremen nervenstärker und sicherte sich auch diesen (9:15). Trotz der Niederlage zum Abschluss durften sich die Mädels von Trainerin Helena Rahn über einen tollen zweiten Platz und den Gewinn der Silbermedaille freuen.
Für den Bayerischen Meister TSV Mühldorf verlief die Meisterschaft nicht wie erhofft. Die Mühldorfer boten ebenfalls eine starke Leistung, mussten sich in der Vorrunde aber dem späteren Meister Bremen knapp mit 1:2 geschlagen geben. Somit ging es als Gruppenzweiter in die Viertelfinalqualifikation. In dieser ließen die Mühldorfer Kriftel keine Chance (2:0). Im Viertelfinale gegen Solingen unterlagen die Innstädter nach einem Krimi in Satz zwei am Ende knapp mit 0:2 (20:25, 28:30). Somit ging es fortan um die Plätze fünf bis acht. Hier überzeugten die Mühldorfer durch Erfolge gegen Dresden (2:1) und im abschließenden Spiel gegen Thüringen (2:0, 25:22, 25:21) und schlossen die Deutsche Meisterschaft als Fünfte ab.
Verwandte Nachrichten
-
23.04.2026
-
30.03.2026