Herpich/Pauker holen sensationell Silber beim Bundespokal Beach
Der Finaltag des Bundespokal Beach brachte eine faustdicke Überraschung aus bayerischer Sicht. Das an 16 gesetzte Team Antonia Herpich/Alena Pauker (FTSV Straubing/TSV Sonthofen) sicherte sich am Ende den zweiten Platz.
Dem vorangegangen war ein packendes Looser-5-Spiel der beiden gegen Dauber/Maidhof, in dem Herpich/Pauker knapp mit 2:0 die Oberhand behalten hatten. Dabei bewiesen die Bayern im ersten Satz Nervenstärke, als der Satz erst in der Verlängerung zu Ende ging (24:22). Der zweite Satz war eine deutlichere Angelegenheit (15:10). Somit kam es im Halbfinale zum bayerischen Duell gegen die Top-gesetzten Luisa Scholze/Janne Uhl (TSV Ansbach). In einem umkämpften Match hatten die Favoriten den ersten Satz für sich entscheiden können. Danach gaben Herpich/Pauker den Ton an und bewiesen erneut Nervenstärke (20:18). Im Tie-Break waren die beiden dann nicht mehr zu stoppen (15:9). Im Endspiel ging es für Herpich/Pauker gegen die an drei gesetzten Berzina/Sieler. Diesmal gelang den BVV-Talenten der bessere Start (15:9). Danach verließ Herpich/Pauker in der Crunch-Time etwas das Glück. Der zweite Satz als auch der Tie-Break ging mit 13:15 verloren. Somit hatten die Mädels aus Straubing und Sonthofen sensationell Silber gewonnen. Bronze ging ebenfalls an Bayern. Scholze/Uhl besiegten Dreßen/Ottens nach 0:1 Satzstand noch mit 2:1 (11:15, 15:9, 16:14). Das dritte bayerische Team Miracle Echipue/Emilia Jordan (TSV TB München/FTSV Straubing) wurde in der Endabrechnung siebter.
Das beste bayerische Team bei den Jungen am Bundespokal wurden am Ende Janik Sambale/Fritz Vähning (TuS Holzkirchen/TSV Mühldorf). Die beiden waren am Samstag im Looser-7 Spiel ausgeschieden. Bereits eine Runde zuvor im Looser-9 Spiel hatte es Johannes Helm/Kjell Schönfeldt (VC Amberg/TSV Grafing) erwischt. Bei den Jungen waren am Sonntag lediglich Samuel Halm/Ian Schein vom TSV Grafing im Einsatz. Die beiden hatten nach Platz vier in der Vorrundengruppe fortan in der zweiten Tabellenhälfte spielen müssen. In dieser gaben sie nur ein Spiel ab und ließen daraufhin ausschließlich Siege einfahren. Am Ende gewannen sie auch das Spiel um Platz 17 gegen Müller/Stapelfeldt. Nachdem die beiden den ersten Satz mit 15:13 für sich entscheiden konnten, gaben ihre Gegner verletzungsbedingt auf. Somit stand für das dritte bayerische Jugendteam am Ende Platz 17 auf der Urkunde.