Landestrainer glücklich über Niveau beim Bayernpokal
Nach zwei Jahren Pause fand am vergangenen Samstag endlich wieder ein Bayernpokal statt. Sehr zur Freude der Landestrainer Werner Kiermaier (weiblich) und Moamer Seta (männlich).
„Wir sind froh, dass wieder einmal ein großes Turnier stattfinden konnte“, freute sich Seta nach dem Bayernpokal. „Alle Bezirke sind mit großen Mannschaften angetreten und konnten viele gute Spiele zeigen.“ Dem stimmte auch Werner Kiermaier, der Landestrainer weiblich zu. „Einige Top-Talente sind wegen der Vorbereitung auf die Deutschen Jugendmeisterschaften am kommenden Wochenende ferngeblieben. Trotzdem war das Niveau in diesem Jahrgang wieder ansprechend. Die Spitze ist sehr breit und im oberen Bereich“, analysiert Kiermaier. „Es hat sich gezeigt, dass das intensive Sichtungs- und Förderprogramm während der Corona-Zeit erfolgreich war. Fast alle Spielerinnen konnten in der Zeit erfasst werden und sind durch das Programm gelaufen, so dass das Niveau nicht schlechter als in früheren Jahrgängen war“, so der Landestrainer weiblich.
Auch im männlichen Bereich stellt sich die Talentlage positiv dar. „Es sind zahlreiche Talente in diesem Jahrgang vertreten. Es ist ein vielversprechender Jahrgang“, ist sich Landestrainer Seta sicher. „Besonders erfreulich ist, dass zwei der drei Medaillen nach Nordbayern gegangen sind. Das zeigt, dass auch dort gute Arbeit gemacht wird“, so Seta. In Oberfranken wurde Seta auch fündig was neue Auswahlspieler angeht. „Wir haben in Oberfranken zwei Talente entdeckt, die demnächst eine Einladung zu einem Bayernauswahl-Lehrgang erhalten werden.“
MVPs kommen aus Oberbayern
Bei der Wahl der Wertvollsten Spieler*innen konnten sich jeweils Talente aus Oberbayern durchsetzen. Bei den Mädels erhielt Fabia Harloff vom TSV TB München die MVP-Ehre. „Sie agierte zuverlässig und immer präsent auf Außen. Dabei hat sie stabil agiert und wichtige Akzente gesetzt“, begründet Kiermaier die Wahl. Bei den Jungs durfte sich Zuspieler Lukas Weilnhammer vom SV Lohhof als MVP feiern lassen. „Lukas hat es verstanden in einem engen Finale seine besten Angreifer im richtigen Moment einzusetzen“, erklärte Landestrainer Seta nach der Ehrung.