Medaillenregen für Bayern bei Deutschen Beachvolleyball Meisterschaften
Der Beachvolleyball Sommer auf nationaler Ebene geht für Bayern als einer der erfolgreichsten in die Geschichte ein. Achtmal Gold, viermal Silber und fünfmal Bronze, das ist die eindrucksvolle Bilanz der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften aus bayerischer Sicht in dieser Saison.
Das größte Aufsehen dürfte dabei der Deutsche Beachvolleyball Meistertitel von Sandra Ittlinger erzeugt haben. Die Gröbenzellerin marschierte bei den Titelkämpfen in Dortmund ohne Niederlage ins Viertelfinale. Dort unterlag sie mit Partnerin Kim van de Velde Louisa Lippmann und Melanie Paul knapp mit 1:2. Danach folgte im Looser-Viertelfinale ein klarer 2:0 Erfolg gegen Anna Behlen und Sarah Schulz aus Kiel. Auch das Halbfinale gegen die Meinheimerin Janne Uhl (mit Anna-Lena Grüne) ging klar an Ittlinger/Van de Velde (2:0). Somit kam es im Finale zur Neufauflage des Viertelfinales gegen Lippmann/Paul. Diesmal mit dem besseren Ende für Ittlinger/Van de Velde. Der erste Satz ging mit 21:16 an die beiden. Danach kamen Paul/Lippmann zurück (19:21). Somit musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Der „Decider“ ging verdient mit 15:12 an Ittlinger/Van de Velde. Somit hatte sich Sandra Ittlinger nicht nur ihre achte Medaille bei der Deutschen Meisterschaft gesichert, sondern auch ihrer zweite in der Farbe Gold und durfte sich als Deutsche Meisterin feiern lassen. Die weiteren Spielerinnen mit bayrischen Wurzeln Janne Uhl (4. Platz), Tabea Schwarz (9. Platz), Ida Kaminski und Sandra Otte (jeweils 13. Platz) beendeten die Meisterschaft außerhalb der Medaillenränge.
Bronze für Sagstetter Brüder
Bei den Männern sicherten sich die Landshuter Brüder Benedikt und Jonas Sagstetter Platz drei bei der Deutschen Beachvolleyball Meisterschaft in Dortmund. Für die weiteren bayerischen Teilnehmer endeten die Meisterschaften außerhalb der Medaillenränge. Lukas Pfretzschner (Dachau) erreichte Platz sieben. Kim Huber/Valentin Schneckenburger (Ingolstadt/München) und Jonas Kaminski/Janik Sambale (München) beendeten die Meisterschaft auf Platz 13.
Voller Medaillensatz in der Altersklasse U16 weiblich
Die Deutsche Beachvolleyball Meisterschaft der Altersklasse U16 weiblich in Lenggries wurde zu bayerischen Festspielen. Die ersten fünf Plätze gingen allesamt an Teams aus dem Freistaat. Neue deutsche Meisterinnen wurden Elena Faber (Dachau) und Lea Stöhr (Straubing). Platz zwei ging an Lara Maurer/Chiara Wilhelm (Dachau). Direkt dahinter folgten die Lokalmatadorinnen Emma Brezger/Sophia Heinrich (3. Platz) und Lotta Brezger/Maja Polke (4. Platz). Auf Platz fünf kamen Celia Sobek/Felizia Strobel (Dachau/Lenggries).
Silber für Rahn/Weidlich bei Deutscher Meisterschaft U16 männlich
Nicht ganz so erfolgreich, wie bei den Mädels lief die Deutsche Beachvolleyball Jugendmeisterschaft U16 männlich. Hier erreichten Sebastian Rahn (Marktredwitz) und Niklas Weidlich (Mömlingen) einen starken zweiten Platz. Noah Gross und Lukas Rahn beendeten die Meisterschaft auf Platz vier. Das vierte bayerische Team im Wettbewerb erreichte Platz sieben (Gabriel Forster/Jakob Gratzl (Dachau)).
Gold für Faber/Künzer in der Altersklasse U17
Bei der Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaft der Jungs standen am Ende Hendrik Faber (BeachVolley United) und Emil Künzer (Penzberg) ganz oben auf Siegerpodest und durften sich als Deutsche Meister feiern lassen. Sebastian Rahn (Marktredwitz) und Niklas Weidlich (Mömlingen) erreichten einen respektablen fünften Platz. Das dritte bayerische Team im Wettbewerb erreichte Platz neun (Niklas Kittsteiner/Emilio Mendoza Dietrich (Regensburg/Schwaig)).
Bronze in der Altersklasse U17
Bei der Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaft U17 in Zingst stand bei den Mädels am Ende das Duo Sophia Heinrich/Chiara Wilhelm (Lenggries/Dachau) auf dem Bronzerang. Die weiteren bayerischen Teams erreichten Platz sieben (Emma Brezger/Carlotta Frleischmann (Lenggries/Dingolfing)), Platz neun (Elena Faber/Lea Stöhr (Dachau/Straubing)), Platz 25 (Reily Edtmayer/Julia Schabotenko (München/Zirndorf)) und Platz 29 (Luzie Reichart/Lisa Segerer (München/Schwandorf)).
Gold, Silber und Bronze in der Altersklasse U18 männlich
Dominik Mürle (Lohhof) sicherte sich mit seinem Hamburger Partner Ben Weßlowski in dessen Heimatstadt den Deutschen Jugendmeistertitel in der Altersklasse U18 männlich. Im Finale setzten sich die beiden gegen Erik Kornev (Lohhof) und Benjamin Sievers (Dachau) durch, die sich über den Gewinn der Silbermedaille freuen durften. Auch Platz drei ging nach Bayern. Diesen sicherten sich Lian Halm/Emil Künzer (Grafing/Penzberg). Die weiteren bayerischen Teams erreichen Platz fünf (Niklas Kittsteiner/Emilio Mendoza Dietrich (Regensburg/Schwaig)) Platz 13 (Moritz Böhm/Leopold Steinmann (Schwaig)),
Gold und Bronze in der Altersklasse U18 weiblich
Bei der Deutschen Beachvolleyball Jugendmeisterschaft U18 weiblich standen zwei bayerische Teams auf dem Siegerpodest. Aline Bühl (Rottenberg) und Magdalena Hofmann (Ansbach) sicherten sich am Ende verdient den Deutschen Meistertitel. Elena Faber und Lea Stöhr durften sich über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. Platz fünf ging an Carlotta Fleischmann/Lara Maura (Dingolfing/Dachau). Platz 17 erreichten Luisa Heiduk. Platz 20 ging an Reily Edtmayer/Emma Meixner (München/Mauerstetten). Emma Grillmeier (Regensburg) beendete die Meisterschaft mit Partnerin Eny Sterk auf Platz 29. Genau wie Jana Nesnidal und Marlina Seimel vom SV Lohhof.
Silber für Fleischmann/Maurer in der Altersklasse U19
Die Deutsche Beachvolleyball Jugendmeisterschaft U19 weiblich brachte ebenfalls eine Medaille nach Bayern. Carlotta Fleischmann (Dingolfing) und Lara Maurer (Dachau) sicherten sich dort die Silbermedaille. Platz fünf ging an Aline Bühl/Magdalena Hofmann (Rottenberg/Ansbach) und Luisa Fischer/Magdalena Hermann (München/Lenggries). Auf Platz neun folgten Luisa Heiduk/Mona Walter (Lechrain Volleys) und Chiara Wilhelm (Dachau) mit ihrer Partnerin Renée Sophie Rieke aus Berlin. Platz 13 belegten Anna Epple/Nina Fischer (Neuaubing).
Keine Medaille in der Altersklasse U19 männlich
Ohne Medaille blieb Bayern bei der Deutschen Beachvolleyball Jugendmeisterschaft U19 männlich. Als besten bayerisches Team erreichten Ben Bockfeld und Hendrik Faber vom BeachVolley United Platz sieben. Die weiteren bayerischen Teams erreichen Platz neun (Erik Kornev/Benjamin Sievers (Lohhof/Dachau)), Platz 13 (Maximilian Knoglinger/Dominik Mürle (München/Lohhof) und Platz 25 (Jonathan Grasnick/Eliah Leuchtenberger (TSV Herrsching)).
Gold für Sandra Otte bei U20 Meisterschaft dahoam
Die Deutsche Beachvolleyball Jugendmeisterschaft wurde zu einem weiteren Fest für die U18 Weltmeisterin Sandra Otte. Mit ihrer Partnerin Anna-Chiara Reformat konnte sie auf der heimischen Anlage in Lenggries auch den Deutschen Meistertitel in der Altersklasse U20 gewinnen. Platz fünf bei der Meisterschaft ging an Sophia Heinrich/Chiara Wilhelm (Lenggries/Dachau) und an Leni Kleim/Lara Maurer (Lenggries/Dachau). Den neunten Platz erreichten Luisa Fischer/Anna Tommasi (München) und Luisa Heiduk/Mona Walter (Lechrain Volleys). Auf Platz 13 beendeten Magdalena Linser/Anna Steinert (Lenggries/Dachau) die Meisterschaft.
Gold für Burmann
Auch bei den Jungen stand in der Altersklasse U20 am Ende ein Bayer ganz oben auf dem Siegerpodest. Matti Burmann aus Grafing setzte sich in Lenggries mit seinem Berliner Partner Hannes Ludwig durch. Die weiteren bayerischen Teams erreichten Platz neun (Marten Endres/Felix Fraunhoffer (Herrsching/Unterhaching) und 15 (Ben Bockfeld/Lennart Wendt (BeachVolley United) & Jamy Koschmieder/Malik Spohr (Holzkirchen)
Gold und Silber für Dachau bei Deutscher Vereinsmeisterschaft
Bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft im Beachvolleyball in der Altersklasse U15 weiblich setzte sich der ASV Dachau souverän durch und feierte damit den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Die zweite Mannschaft des ASV Dachau beendete die Meisterschaft auf einem respektablen fünften Platz.
Dachaus Jungs konnten bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft im Beachvolleyball in der Altersklasse U15 den zweiten Platz belegen und komplettierten damit das starke Ergebnis des ASV.