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Mehr Kinder für Volleyball begeistern: Zwei Programme öffnen Vereinen die Schultür

| BVV-Schule

Der Weg zum Verein führt heute oft über die Schule. Zwei Programme machen genau diesen Weg jetzt leichter. Vereine, die aktiv werden, erreichen Kinder und Jugendliche dort, wo sie ohnehin schon sind – und gewinnen sie langfristig für den Volleyballsport.

Startchancen-Programm: Fördergeld für Schulkooperationen

Das Startchancen-Programm läuft bundesweit über zehn Jahre und unterstützt Schulen mit erhöhtem sozialem, pädagogischem oder strukturellem Bedarf. Auch in Bayern nehmen bereits zahlreiche Schulen teil. Diese Schulen verfügen über zusätzliche Mittel für externe Sportangebote – und genau hier kommen die Vereine ins Spiel.

Ein Verein bringt sein Know-how ein und bietet zum Beispiel eine Schnupperstunde, einen Projekttag oder eine regelmäßige Schul-AG an. Auch Ballschule und Lehrerfortbildungen zählen zu den möglichen Formaten. Zwei Förderwege stehen offen: Das Chancenbudget finanziert kurzfristige, flexible Projekte. Das Personalbudget trägt regelmäßige, längerfristige Angebote.

Der Einstieg gelingt in wenigen Schritten. Zuerst identifiziert der Verein Startchancen-Schulen in seiner Region. Bestehende Kontakte helfen dabei. Danach formuliert er ein konkretes Volleyballangebot und benennt einen Trainer. Anschließend nimmt er direkt Kontakt zur Schule auf und klärt Finanzierung und Abrechnung. Rainer Nickel, Jugend-, Schul- und Breitensport-Koordinator des BVV, unterstützt Vereine bei jedem dieser Schritte (rainer.nickel@volleyball.bayern).

Weitere Informationen findest du hier!

 

Sport im Ganztag: Volleyball erreicht die Grundschule

Sport im Ganztag setzt noch früher an. Das Programm bringt Volleyball direkt in die Ganztagsbetreuung bayerischer Grundschulen und erreicht damit gezielt Kinder, die bisher keinen Zugang zum Vereinssport hatten. Bewegung, Teamgeist und Fairness stehen im Mittelpunkt – Werte, die der Vereinssport im Anschluss weiterträgt.

Die Zahlen zeigen, wie viel bereits in Bewegung ist: Im vergangenen Schuljahr 2025/2026 liefen bayernweit 329 Volleyball-Sportarbeitsgemeinschaften. 43 Stützpunkte sind zudem in das Modell „Sport nach 1" eingebunden. Vereine steigen darüber leicht ein: Ein spielerischer Einstieg mit sechs bis zehn Ballspiel-Einheiten eignet sich für die ersten beiden Klassen. Ältere Grundschulkinder trainieren in wöchentlichen, altersgerechten Einheiten weiter. Grundschul-Cup, Schnuppertage und Feriencamps schaffen anschließend den Übergang in den Verein.

Wer mitmacht, braucht qualifizierte Übungsleitende und klärt Vergütung, Material und Versicherung vorab mit der Schule. Für das Schuljahr 2026/2027 plant der Verband zudem eine Pilotphase an fünf bis zehn Standorten. Weitere Informationen bündelt die Plattform www.sport-im-ganztag.de.

Jetzt den ersten Schritt gehen

Beide Programme senken die Hürde für Vereine, mit Schulen zusammenzuarbeiten – finanziell wie organisatorisch. Wer Nachwuchs sucht, findet hier einen direkten Draht zu Kindern und Jugendlichen vor Ort. Alle Details zum Startchancen-Programm und zu Sport im Ganztag stehen auf volleyball.bayern bereit. Bei Fragen hilft Rainer Nickel gerne weiter.

Weitere Informationen findest du hier!

Foto: Grundschul-Cup Wallerstein (BVV-Archiv)