"Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung"
Tim Noack ist nicht nur der Bayerische Beachvolleyball Meister von 2015 und 2019, sondern seit vielen Jahren Mister MANTAHARI. Mit seinem Label ist der 33-jährige ein echter Impact-Maker, der sich aktiv für den Meeresschutz einsetzt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens hat er geemeinsam mit dem Bayerischen Volleyball-Verband eine eigene BVV-Kollektion herausgebracht. Wir haben anlässlich der Bayerischen Beachvolleyball Meisterschaft mit ihm ein Interview geführt.
Tim, du bist Gründer von MANTAHARI Oceancare und bayerischer Beachvolleyball-Meister. Was hat dich zur Gründung bewegt?
Tim Noack: Ich wollte meine Leidenschaft für Sport und Natur verbinden. Als ich gesehen habe, wie massiv unsere Ozeane durch Plastikmüll bedroht sind, war klar: Ich will mehr tun – durch Aufklärung, konkrete Projekte, Spenden und nachhaltige Produkte.
Ihr arbeitet seit Jahren eng mit dem Bayerischen Volleyball-Verband zusammen. Was zeichnet diese Partnerschaft aus?
Tim: Es ist eine für mich logische und schöne Kooperation. Mit dem BVV haben wir dieses Jahr eine eigene nachhaltige Kollektion entwickelt – aus Bio-Baumwolle und recyceltem PET. Aber nicht nur das Material ist nachhaltig – auch die Qualität überzeugt. Die Teile sind langlebig, sportlich geschnitten und fair produziert. Ideal für Spieler*innen, Fans und alle, die ein Zeichen setzen wollen (zur BVV-Kollektion).
Beim Länderspiel Deutschland vs. Italien in Ingolstadt warst du als Hallensprecher dabei. Wie war das?
Tim: Ein echtes Highlight. Volle Halle, großartige Stimmung, 50 Jahre BVV – ich war stolz, Teil davon zu sein. Und es zeigt: Volleyball lebt in Bayern – auf hohem Niveau und mit großer Begeisterung.
Du bist auch als Kommentator bei der German Beach Tour aktiv. Wie passt das zu deiner Rolle als Gründer?
Tim: Das ist ein richtig gutes Match. Als Kommentator habe ich natürlich die Möglichkeit die Marke, Vision und Mission immer wieder zu platzieren und bekomme in der Beachvolleyball Community super Feedback für das Projekt. Bei der Tour passen einfach viele Dinge gut zusammen und es ist schön, nicht nur als Kommentator Freude an dem Sport zu verbreiten, sondern auch immer wieder Menschen mit dem MANTAHARI Projekt zu erreichen und begeistern zu können.
Was unterscheidet MANTAHARI von anderen nachhaltigen Labels?
Tim: Wir kombinieren Design mit direktem Impact. Ein Teil jedes Verkaufs geht an die Marine Megafauna Foundation – für Forschung, Cleanups und Bildungsarbeit in Indonesien. Wir zeigen: Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung. Ich konnte über 70.000 US Dollar nach Indonesien spenden, was vor Ort einen riesigen Effekt hat. Das Projekt hat nicht damit angefangen eine Marke aufbauen zu wollen und vielleicht irgendwann mal Geld zu spenden, wenn es gut läuft. Wir haben von Anfang an gespendet und es ist immer noch das Herz des ganzen Projekts Geld für den Ozeanschutz zu generieren.
Welche Rückmeldungen bekommt ihr?
Tim: Sehr positiv. Die Medien berichten, die Community wächst, die Kooperation mit dem BVV wird gelebt. Die Leute spüren, dass es echt ist.
Was sind eure nächsten Schritte?
Tim: Je größer die Marke wird, desto mehr Ressourcen gehen in den Ozeanschutz. Wir wollen natürlich auch die BVV-Kollektion weiter bekannt machen – in der Halle, am Strand, auf Social Media. Und international bauen wir unsere Umweltprojekte aus, z. B. mit einem neuen Forschungsstandort auf der Insel Derawan vor der Ostküste Borneos in Indonesien.
Dein Fazit?
Tim: Sport kann Haltung zeigen – und MANTAHARI ist dafür das passende Statement. Ich freue mich immer enorm, wenn im Beach/Volleyball unser Projekt so großartig vertreten ist. Und jede/r mit MANTAHARI Kleidungsstück hat schließlich auch schon mitgeholfen und gespendet. Das weiß ich sehr zu schätzen.