NawaRo empfängt Köln!
Die Straubinger Bundesliga-Volleyballerinnen bekommen es am Samstagabend in der heimischen Turmair-Volleyballarena mit DSHS SnowTrew Köln zu tun (19.00 Uhr).
Die Straubinger Bundesliga-Volleyballerinnen bekommen es am Samstagabend in der heimischen Turmair-Volleyballarena mit DSHS SnowTrew Köln zu tun (19.00 Uhr). Wenn man auf das Klassement blickt, stellt man fest, dass der Tabellensechste beim Zweiten gastiert. Nicht nur diese Tatsache sorgt für Brisanz, denn laut Aussage von Gästetrainer Jimmy Czimek sinnen die Domstädter auf Revanche, da das Hinspiel am 6. Dezember mit 3:1 zugunsten der Niederbayerinnen endete. NawaRo hat mittlerweile wieder eine kleine Siegesserie angehäuft: vier Siege am Stück belegen nicht nur die Konstanz der Schwab-Truppe, sondern auch den ungebrochenen Erfolgshunger auf der Zielgeraden der Spielzeit. NawaRo-Headcoach Roland Schwab betont nimmermüde, dass man keinesfalls nachlassen darf, um das Ziel „Top-Drei-Platzierung“, aus den Augen zu verlieren. Dass es diesbezüglich sehr gut aussieht, liegt auf der Hand und ehrlicherweise müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Vizemeisterschaft nicht über die Gäubodenstädterinnen führen würde. Wenn gegen Köln alle Rädchen ineinandergreifen und das komplette Team den vorgegebenen „Gameplan“ in die Tat umsetzt, sollte dem nächsten Dreier am Peterswöhrd nichts im Wege stehen. Für NawaRo-Fans ist es die vorletzte Gelegenheit ein Heimspiel der laufenden Saison zu besuchen. Auch deshalb sollten Volleyball-Enthusiasten in und um Straubing unbedingt ein Ticket für das Aufeinandertreffen mit Köln lösen.
Kölner-Sensation gegen Stralsund
SnowTrex hat am vergangenen Wochenende ein kleines „Volleyball-Wunder“ vollbracht. Daheim gegen Stralsund stand man mit dem Rücken zur Wand, da bei einem 0:2-Satzrückstand ein 19:24 auf der Anzeigetafel leuchtete. Was dann passierte, hätte Alfred Hitchcock nicht besser inszenieren können: Köln wehrte sechs Matchbälle ab, gewann die Sätze drei plus vier und holte im Tiebreak den umjubelten Zusatzpunkt. “So etwas sieht man nicht alle Tage. Ohne beide Mittelblockerinnen, das Fehlen einer Diagonal-Spielerin, sowie den Abschied einer Libera während der Partie haben wir eine sagenhafte Moral bewiesen. Diesen Schwung wollen wir nun nach Straubing mitnehmen, auch wenn es dort erfahrungsgemäß nichts geschenkt gibt”, sagt SnowTrex-Trainer Jimmy Czimek. “NawaRo hat Planegg beeindruckend besiegt, wir wissen also, was auf uns zukommen wird”, so Czimek weiter, der dem Vernehmen nach auf folgende Akteurinnen verzichten muss: Chiara Claassen, Emelie Siegner, Hannah Mörke, Sina Bruder und Rieke Niemeyer. Hinter dem Einsatz ein paar weiteren Spielerinnen steht ein Fragezeichen, wie Czimek abschließend mitteilt.”SnowTrex” wird die Aufwärtsfahrt übrigens an einem Tag bestreiten, d. h. sich mit keiner Übernachtung auf das Straubing-Duell vorbereiten.
Lauf fortsetzen
“Wir freuen uns sehr auf das Rückspiel gegen Köln. Gegen Planegg hat vieles schon sehr gut geklappt, darauf möchten wir erneut aufbauen”, erörtert NawaRo-Cheftrainer Roland Schwab, der die Tiebreak-Niederlage gegen Köln Mitte November 2024 wohl schon längst aus seinem Kopf verbannt hat. Damals führte Straubing mit 2:0 nach Sätzen, ließ sich aber in der Endkonsequenz noch die Butter vom Brot nehmen. Dies war jedoch nicht die einzige Fünf-Satz-Niederlage an diesem Wochenende, denn auch gegen Erstliga-Aufsteiger Skurios Volleys Borken setzte es seinerzeit eine 2:3-Schlappe. Von dieser Form ist man allerdings – im positiven Sinne – meilenweit entfernt. Immer wenn es zuletzt in die Crunch-Time ging, war NawaRo voll da und so wird es sicherlich auch diesmal sein.
Ausblick: nach dem Köln-Heimspiel verabschiedet sich NawaRo in eine kleine „Osterpause“. Weiter geht es am 12. April mit dem Gastspiel beim TV Dingolfing (14.00 Uhr). Das nächste und zugleich letzte Heimspiel ist für 25. April gegen Hörde angesetzt (19.00 Uhr).