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Rote Raben II schlagen wieder in der 2. Bundesliga Süd auf

| 2. Bundesliga Süd (w)

Klassenerhalt ist das erklärte Ziel – Vorbereitungsspiele machen Mut

Vilsbiburg. Die Nachwuchsmannschaft der Roten Raben schlägt in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga Süd auf. Nach zwei Spielzeiten in der 3. Liga Ost bekamen die Vilsbiburgerinnen von der DVL die Gelegenheit, ihren Nachwuchs auf höherem Niveau weiterzuentwickeln.

Die Vilsbiburgerinnen haben keine Wildcard mit Sonderspielrecht wie Sparda BSP Stuttgart erhalten, sondern nehmen als reguläre Mannschaft am Ligabetrieb teil. Neben der Förderung der Nachwuchstalente ist folglich der Klassenerhalt das erklärte Ziel der weitgehend sehr jungen Mannschaft. Im Rabenlager wurde intensiv an der Zusammensetzung des Kaders und den organisatorischen sowie finanziellen Rahmenbedingungen gearbeitet. Mit einem 16er-Kader hofft man über eine schlagkräftige und konkurrenzfähige Mannschaft zu verfügen, damit sich die jungen Talente in der dritthöchsten deutschen Spielklasse entsprechend entwickeln können. Xavier Perales und sein Assistent Kilian Häußler bleiben die verantwortlichen Übungsleiter und werden von Korbinian und Simon Häußler sowie Toni Brandmeier als Athletiktrainer unterstützt. Als Physiotherapeutin fungiert Maria Manzo aus Spanien.

Mischung aus bewährten und neuen Spielerinnen

Aus der Mannschaft des letzten Jahres sind Anna-Sophia Deliano, Regina Eberl, Lea Müller, Diana Vavrek, Katharina Weinzierl, Franziska Luginger, Kathrin Polster, Michaela Bertalanitsch-Hoch ebenso wie die mit einem Doppelspielrecht ausgestatteten Marina Kräh und Nike Wallenstein geblieben. Allerdings werden die Raben zu Saisonbeginn auf die am Knie operierte Zuspielerin Lea Müller und die für Österreich spielende Diana Vavrek verzichten müssen.

Neu hinzugekommen sind die beiden Mittelblockerinnen Madeleine MCLaughlin aus den USA und die Chilenin Camila Mendoza, die 18jährige Spanierin Helena Martinez, Mia Krzikalla, die österreichische Juniorennationalspielerin Valentina Mogg sowie Dominika Schäfer. Da Tina de Groot wegen ihres Berufsabschlusses in der anstehenden Saison etwas kürzertreten möchte, wird sie das Team wesentlich verstärken. Selbstverständlich ist man sich im Rabenlager bewusst, dass zwischen der 3. Liga und der 2. Bundesliga ein immenser Niveauunterschied besteht und die Mädchen vor einer großen Herausforderung stehen, doch stimmen die Eindrücke der ersten Trainingswochen durchaus positiv.

Trainer Xavier Perales blickt hoffnungsvoll in die Zukunft

Trainer Xavier Perales jedenfalls ist mit der Vorbereitung sehr zufrieden: „Die Mannschaft ist mit zwei guten Trainingswochen gestartet. Mehrere Spielerinnen sind hinzugekommen und vereinen Erfahrung mit Jugend, wobei der Fokus auf den jungen Spielerinnen mit viel Potenzial liegt. Tina de Groot, Camila Mendoza und Madeleine MCLaughlin bringen Erfahrung mit. Valentina Mogg, Anna-Sophia Deliano und Diana Vavrek sind Mädchen mit viel Potenzial. Katharina Weinzierl, Helena Martinez, Lea Müller, Franziska Luginger, Dominika Schäfer, Mia Krzikalla, Regina Eberl, Marina Kräh und Nike Wallenstein sind unsere hoffnungsvollen Nachwuchstalente. Die Zielsetzung bleibt weiterhin, basierend auf der Teamarbeit, die jungen Spielerinnen weiterzuentwickeln. Die meisten von ihnen müssen sich in einer neuen Liga beweisen. Deshalb wollen wir uns möglichst schnell an das höhere Niveau gewöhnen. Wir haben bisher ein gutes Gefühl mitgenommen und uns von Satz zu Satz gesteigert.“

Erste Testspiele stimmen positiv

Am ersten Septemberwochenende bestritt die neu formierte Rabenmannschaft zwei Testspiele gegen die Sparda 2. Liga Pro Mannschaft aus Grimma und die zweite Vertretung der Neuseenland-Volleys Markkleeberg. Am Donnerstag unterlagen die Raben ESA Grimma Volleys mit der Ex-Vilsbiburgerin Jenni Liu erdenklich knapp mit 2:3. Am nächsten Tag standen Begegnungen mit den Neuseenland Volleys Markkleeberg II, die in der 3. Liga Ost spielen, auf dem Programm. Ohne Diana Vavrek, Tina de Groot und Lea Müller sprang immerhin ein 3:3-Unentschieden heraus. Trainer Xavi Perales spricht von einer außerordentlich guten Leistung, die für die kommende Zweitligasaison hoffen lässt.